Intoleranz - Rauchen ist todschick

[….]
> angekündigt). Reaktion: Einige lachen, andere meinen “So ein
> Spießer!”. Die Kippe hat keiner ausgemacht. Und nun verrate mir mal
> wie man da noch besonders freundlich und tolerant gegenüber Rauchern
> sein soll.
soso. Wenn Dich einer als Spiesser hinstellt, ist das also ein Grund,
intolerant zu sein. Was Du da schilderst, hat etwas mit Anstand,
Rücksicht und Erziehung zu tun. Nichts mit Rauchen / Nichtrauchen.
> > Aber alleine die Klassifizierung an sich ist schon schei**e.
> > Für mich gibt es nur Geniesser und Nicht-Geniesser. Und das gilt für
> > Raucher wie für Nichtraucher.
> Ach ja. Und ein genießender Nichtraucher ist für dich also einer, der
> sich bereitwillig von Rauchern zuqualmen läßt? Komische Logik.
Wo habe ich das geschrieben? Dein Rückschluss zeigt eben
beissreflexartig Deine Intoleranz.
> > Kostruktive Beiträge habe ich hier fast nirgendwo gefunden.
> Siehe oben, das hat durchaus seine Gründe.
Wenn DAS ein Grund ist….
> Rauchen braucht man nicht als schlecht hinzustellen, es IST schlecht.
Ahhhhh ja, sehr gute Aussage, Hr. Dr. Prügelpeitsch.
> Im übrigen: Eigentlich müßten Raucher jeden Tag dankbar sein für die
> Privilegien, die sie hier in Deutschland leider noch genießen
> (anstatt sich ständig über Intoleranz zu beklagen). In den USA und
> Frankreich gilt ganz klar: Geraucht werden darf im Freien (und selbst
> da gibt es teilweise schon Restriktionen) und in den eigenen vier
> Wänden, sonst nirgendwo. Und die Menschen dort überleben es
> komischerweise trotzdem.
Oh ja, bete uns nur etwas von den USA vor, DAS ist aber wirklich ein
Argument. Dass die eine Schraube abhaben, ist mir schon lange klar.
An jeder Ecke kann man Waffen kaufen, aber rauchen - Du liebe
Zeit….
> > P.S.
> > Ich finde die Zigarettenindustrie auch nicht OK. Aber man muss nicht
> > bei Philip Morris kaufen. Es gibt _immer_ Alternativen.
> Ja. Nämlich gar keine Zigaretten kaufen und das Rauchen aufgeben.
Oh Du Toleranter;-)
Du hast inhaltlich nicht auf meinen Beitrag geantwortet. Wie ich
schon sägte: Kaum konstruktive Beiträge hier…

Re: Toleranz - Rauchen ist todschick

>
> [….]
> > angekündigt). Reaktion: Einige lachen, andere meinen “So ein
> > Spießer!”. Die Kippe hat keiner ausgemacht. Und nun verrate mir mal
> > wie man da noch besonders freundlich und tolerant gegenüber Rauchern
> > sein soll.
>
> soso. Wenn Dich einer als Spiesser hinstellt, ist das also ein Grund,
> intolerant zu sein. Was Du da schilderst, hat etwas mit Anstand,
> Rücksicht und Erziehung zu tun. Nichts mit Rauchen / Nichtrauchen.
Richtig. Nur daß das Ignorieren dieser Anstands- und Rücksichtsregeln
im Fall von Rauchern für alle anderen anwesenden Leute sofort
übelriechende, das Wohlbefinden erheblich beinträchtigende und
gesundheitsschädliche Folgen hat. Wenn ich z.B. im vollen Bus so
einen Flegel sehe der angesichts eines beinamputierten älteren Herrn,
der gerade eingestiegen war, einfach sitzen bleibt, dann ärgere ich
mich kurz, stehe selber auf damit der ältere Herr sich hinsetzen kann
und fühle mich für den Rest der Fahrt durch die Gegenwart dieses
Typen nicht mehr gestört. Fängt einer am unpassenden Ort zur
unpassenden Zeit zu rauchen an, dann fühle ich mich in meinem
Wohlbefinden immer noch gestört wenn der Typ schon längst weg ist,
denn der Rauch braucht nun mal eine Weile bis er sich gesetzt hat.
Das hat einfach eine ganz andere Qualität als wenn der Typ nur
unverschämt gewesen wäre. Außerdem schrieb ich schon daß die erwähnte
Geschichte nur ein Beispiel ist. Ich könnte aus dem Stand noch eine
ganze Reihe anderer ähnlich gelagerter Erlebnisse erzählen.
>
> > > Aber alleine die Klassifizierung an sich ist schon schei**e.
> > > Für mich gibt es nur Geniesser und Nicht-Geniesser. Und das gilt für
> > > Raucher wie für Nichtraucher.
> > Ach ja. Und ein genießender Nichtraucher ist für dich also einer, der
> > sich bereitwillig von Rauchern zuqualmen läßt? Komische Logik.
>
> Wo habe ich das geschrieben? Dein Rückschluss zeigt eben
> beissreflexartig Deine Intoleranz.
Nein. Du weichst dem eigentlichen Problem (Zigarettenrauch = sehr
unangenehm für Nichtraucher und gesundheitsschädlich für jeden
Passivraucher, auch wenn er sich daran nicht stört) aus und
bezeichnest mich als intolerant weil ich das nicht akzeptiere. Für
mich gehört zum Genuß des Lebens nun mal dazu, daß die Luft nicht
nach Zigaretten-, Zigarren- oder was weiß ich für einem Rauch stinkt.
So wie du es hinstellst müßte ich mich für diese Auffassung von Genuß
noch bei den Rauchern entschuldigen.
>
> > > Kostruktive Beiträge habe ich hier fast nirgendwo gefunden.
> > Siehe oben, das hat durchaus seine Gründe.
>
> Wenn DAS ein Grund ist….
Wenn man als Nichtraucher mehrfach die Erfahrung macht, daß man mit
Höflichkeit bei Rauchern nicht nur nicht weiterkommt sondern sich im
Zweifelsfall auch noch blöd anreden lassen muß, dann IST das ein
Grund. Was jetzt nicht heißen soll daß alle Raucher so sind, aber auf
die Mehrheit trifft es nach meiner Erfahrung leider zu.
>
> > Rauchen braucht man nicht als schlecht hinzustellen, es IST schlecht.
>
> Ahhhhh ja, sehr gute Aussage, Hr. Dr. Prügelpeitsch.
Dann erkläre mir doch mal die guten Seiten des Rauchens (abgesehen
von dem bißchen Genuß für den der am Glimmstengel zieht). Die stehen
doch (so überhaupt vorhanden) in absolut keinem Verhältnis zu den
negativen Folgen für alle absichtlich oder unabsichtlich Beteiligten.
Und das ist der entscheidende Unterschied zum Saufen oder Pillen
schlucken, wo die negativen Folgen nur den Konsumenten des Alkohols
oder der Pillen betreffen.
>
> > Im übrigen: Eigentlich müßten Raucher jeden Tag dankbar sein für die
> > Privilegien, die sie hier in Deutschland leider noch genießen
> > (anstatt sich ständig über Intoleranz zu beklagen). In den USA und
> > Frankreich gilt ganz klar: Geraucht werden darf im Freien (und selbst
> > da gibt es teilweise schon Restriktionen) und in den eigenen vier
> > Wänden, sonst nirgendwo. Und die Menschen dort überleben es
> > komischerweise trotzdem.
>
> Oh ja, bete uns nur etwas von den USA vor, DAS ist aber wirklich ein
> Argument. Dass die eine Schraube abhaben, ist mir schon lange klar.
> An jeder Ecke kann man Waffen kaufen, aber rauchen - Du liebe
> Zeit….
Ich habe an anderer Stelle schon geschrieben, daß mir in den USA
vieles übel aufstößt und daß ich dort nicht leben wollte. Das ändert
aber nichts daran daß sie uns in der Gesetzgebung bezüglich des
Rauchens voraus sind. Tatsache ist daß Rauchen generell für alle
Beteiligten stark gesundheitsschädlich ist und für die passiv
rauchenden Nichtraucher zudem noch sehr unangenehm. Tatsache ist auch
daß die Mehrzahl der Bevölkerung nicht raucht. In Fankreich und den
USA hat man daher folgerichtig den nächsten Schritt gemacht und in
dieser Beziehung den Schutz der Bevölkerungsmehrheit über die
Freiheit einer Minderheit gestellt. Es verlangt ja auch dort niemand
daß alle schlagartig mit dem Rauchen aufhören sollen. Sie dürfen es
nur nich dort tun wo andere keine Möglichkeit haben dem Rauch
auszuweichen. Und ich bin sehr dafür daß das hier genauso eingeführt
wird. Wenn man allerdings sieht wie sich die Politiker offenbar von
der Tabakindustrie haben kaufen lassen wird daraus wohl leider nichts
werden.
>
> > > P.S.
> > > Ich finde die Zigarettenindustrie auch nicht OK. Aber man muss nicht
> > > bei Philip Morris kaufen. Es gibt _immer_ Alternativen.
> > Ja. Nämlich gar keine Zigaretten kaufen und das Rauchen aufgeben.
>
> Oh Du Toleranter;-)
War vielleicht ein wenig überspitzt. Aber deine Aussage war schon
eine Steilvorlage :) >
>
> Du hast inhaltlich nicht auf meinen Beitrag geantwortet. Wie ich
> schon sägte: Kaum konstruktive Beiträge hier…
Du willst rauchen wo immer du Lust hast und erwartest daß alle
Nichtraucher das akzeptieren und gut finden. Tut mir furchtbar leid,
damit kann ich nicht dienen. Zum Schluß habe ich noch eine Geschichte
zum Thema Raucher und Toleranz: Während meines Studiums wurde nach
einer Abstimmung beschlossen, daß die Mensa und der Vorraum zur Mensa
ab sofort Nichtraucherbereich sein sollten. Als das bekanntgegeben
wurde gab es von Seiten der Raucher natürlich großes Protestgeheule.
Der Hammer aber war, daß eine nicht eben kleine Raucherfraktion das
Rauchverbot dreist ignorierte und die Asche und die Kippen in
Ermangelung der inzwischen entfernten Aschenbecher einfach auf den
Boden warfen. Alle Appelle seitens des Personals oder der anderen
Studenten blieben wirkungslos. Nein, mein Lieber, Intoleranz gibt es
auf Seiten der Raucher mindestens genausoviel, ich würde sogar sagen
deutlich mehr als auf Seiten der Nichtraucher.
Markus

Re: ein outing! - Rauchen ist todschick

> ein outing!
Vielleicht n bischen übertrieben, ist doch kein Tabu.
> ich bin wiederlich, stinke, habe gelbe(re) zähne und gelbe
> fingernägel…
Das ist auch bei Rauchern eine Frage der Pflege ;-) >
> …gleichwohl mache ich meine kippe selbst wenn ich an der
> (fußgänger-)ampel neben nem kinderwagen stehe aus…
> ich rauche nicht in der uni, am arbeitsplatz, in der u-bahn, im auto,
> während des essens, und versuche auch sonst niemanden zu belästigen.
Sehr schön, sollte aber selbstverständlich sein.
>
> - liebe nichtraucher - bin ich damit zumindest wieder ein
> diskussionspartner?
Bin selbst Ex-Raucher, hatte nie das Gefühl nicht mitreden zu dürfen.
>
> und das alles obwohl ich schon mal für fast ein jahr aufgehört habe
> und auch nicht als halbstarker angefixt wurde sondern erst mit 20
> angefangen habe…
Warum hast du wieder angefangen?
>
> meine lunge ist abegesehen von einer gesunden schwarz-färbung auch
> noch ganz o.k. - und ich habe auch nicht vor irgendwem meine rente zu
> schenken.
Wie willst du das beeinflusssen? Deine Chancen sind nun mal
schlechter.
Zumal gesunde Menschen länger Leben, kranke länger sterben.
>
> alles in allem:
> mir “schmeckts”,
Mir hat maximal eine Zigarette pro Tag geschmeckt, der Rest war eher
eklig.
> ich fühl mich gut dabei und habe nicht das gefühl
> irgendjemandem zu schaden - nur zu nützen:
Nur dir selbst, oder?
> militante nichtraucher
> können sich an mir ihr ego zurechtstossen..
Albern, Rauchen ist ne Sucht, wer Sie nicht hat kann froh sein.
Der Satz: “Mit Zigaretten erreichen Raucher einen Zustand den
Nichtraucher auch so haben” paßt wohl dazu, ist aber kein Grund zur
Schadenfreude
>
> sterben müssen wir alle - und ob ich nun meine lunge mit dem
> selbstverschuldeten zigarettenrauch verpeste oder in einer dreckigen
> großstadt lebe ist doch wirklich egal:
Ich lebe in Hamburg, lieber ohne Nikotinsucht hier denn mit Kippe
“auf’m platten Land”
>
> entweder rauchen - oder ich ziehe nach berlin, hamburg, oder ans
> kamener kreuz..
s.o.
>
> :) jetzt erstmal kippe und kaffee - das frühstück der champions!
Oje, das ist meiner Meinung nach Suchtdiktiert. Warum bist du durch
einen Glimmstengel besser oder schlechter?

ja - ich rauche… - Rauchen ist todschick

ein outing!
ich bin wiederlich, stinke, habe gelbe(re) zähne und gelbe
fingernägel…
…gleichwohl mache ich meine kippe selbst wenn ich an der
(fußgänger-)ampel neben nem kinderwagen stehe aus…
ich rauche nicht in der uni, am arbeitsplatz, in der u-bahn, im auto,
während des essens, und versuche auch sonst niemanden zu belästigen.
- liebe nichtraucher - bin ich damit zumindest wieder ein
diskussionspartner?
und das alles obwohl ich schon mal für fast ein jahr aufgehört habe
und auch nicht als halbstarker angefixt wurde sondern erst mit 20
angefangen habe…
meine lunge ist abegesehen von einer gesunden schwarz-färbung auch
noch ganz o.k. - und ich habe auch nicht vor irgendwem meine rente zu
schenken.
alles in allem:
mir “schmeckts”, ich fühl mich gut dabei und habe nicht das gefühl
irgendjemandem zu schaden - nur zu nützen: militante nichtraucher
können sich an mir ihr ego zurechtstossen..
sterben müssen wir alle - und ob ich nun meine lunge mit dem
selbstverschuldeten zigarettenrauch verpeste oder in einer dreckigen
großstadt lebe ist doch wirklich egal:
entweder rauchen - oder ich ziehe nach berlin, hamburg, oder ans
kamener kreuz.. :) jetzt erstmal kippe und kaffee - das frühstück der champions!

Aha! - Rauchen ist todschick

> ein outing!
> ich bin wiederlich, stinke, habe gelbe(re) zähne und gelbe
> fingernägel…
>
Sieht doch hübsch aus.
> …gleichwohl mache ich meine kippe selbst wenn ich an der
> (fußgänger-)ampel neben nem kinderwagen stehe aus…
> ich rauche nicht in der uni, am arbeitsplatz, in der u-bahn, im auto,
> während des essens, und versuche auch sonst niemanden zu belästigen.
>
Das ist das allermindeste und kein besonderer Verdienst. Das klingt
ja wie der Taschendieb, der sagt, dass er nur die reichen beklaut und
den armen ihr Geld lässt.
> - liebe nichtraucher - bin ich damit zumindest wieder ein
> diskussionspartner?
>
Lüge!
> und das alles obwohl ich schon mal für fast ein jahr aufgehört habe
> und auch nicht als halbstarker angefixt wurde sondern erst mit 20
> angefangen habe…
Dass du für ein Jahr aufgehört hast, spricht für einen guten Willen.
Dass du dann wieder angefangen hast spricht für eine gewisse
Schwäche.
Am schlimmsten ist aber, dass du erst mit 20 angefangen hast. Mit 20
sollte man eigentlich vernünftig genug sein.
> meine lunge ist abegesehen von einer gesunden schwarz-färbung auch
> noch ganz o.k. - und ich habe auch nicht vor irgendwem meine rente zu
> schenken.
Das kommt noch auf. Hängt natürlich von deiner täglich konsumierten
Rauchmenge ab.
>
> alles in allem:
> mir “schmeckts”, ich fühl mich gut dabei und habe nicht das gefühl
> irgendjemandem zu schaden - nur zu nützen: militante nichtraucher
> können sich an mir ihr ego zurechtstossen..
>
Wenn dein Rauch schon niemand schadet (was ich nicht glauben kann),
dann schadest du zumindest der Umwelt, weil jede dieser Packungen in
eine dünne Folie eingepackt ist und überall rumliegt, an Parkbänken,
in der Freien Natur und sogar mitten aufm Gletscher hab ich sowas
schon gesehen. Das Zeug ist überall.
> sterben müssen wir alle - und ob ich nun meine lunge mit dem
> selbstverschuldeten zigarettenrauch verpeste oder in einer dreckigen
> großstadt lebe ist doch wirklich egal:
Das ist das abgedroschenste Argument. Liebe Raucher lasst euch mal
was neues einfallen.
> entweder rauchen - oder ich ziehe nach berlin, hamburg, oder ans
> kamener kreuz..
>
> :) jetzt erstmal kippe und kaffee - das frühstück der champions!
Na dann Mahlzeit.

Re - Rauchen ist todschick

Also meine Arbeitskollegin ist eine ganz liebe und raucht. Ich habe
ncihts dagegen. Sie geht in eine dunkle Ecke in einem dunklen Gang
und öffnet dann ein Fenster. Soll mir also egal sein. Sie würde nie
auf die Idee kommen ihre nichtrauchenden Kollegen mit dem Gepaffe zu
belästigen. Sowas nenne ich Rücksichtnahme.
Unter diesen Voraussetzungen, an die sich alle Raucher bei uns
halten, kann man gut miteinander auskommen. Nur leider scheint die
Mehrzahl der Raucher ihre Kiondheit in der Gosse verbracht zu haben.
hat sich schonmal einer die U-Bahn-Gleise in einem unterirdischen
Bahnhof angesehen? In einem Bahnhof, in dem schon aus
Sicherheitsgründen strengstes Rauchverbot herrscht? Das sagt alles.
Hat schonmal jemand am Strand gelegen, sich gesonnt und entspannt und
dann hat sich ein Raucher unweit niedergelassen? Ich hoffe dies mußte
noch niemand erleben.
Oder hat sich schonmal jemand auf einen schönen Brunch in einem guten
Restaurant gefreut? Ich schon, aber nur einmal.
Fazit: Ich komme gut mit Rauchern aus, wenn diese Rücksicht nehmen
und ihre Sucht nicht vor andern ausleben müssen.
Ippel

Re - Rauchen ist todschick

>
> > Die intolerantesten Menschen finden sich immer noch im
> > Nichtraucherlager.
>
> Das ist eine militante Anfeindung, wie sie nur von einem Raucher
> kommen kann. Dabei hat noch kein Nichtraucher einen Raucher durch
> bloße Anwesenheit belästigt.
Oh, da weisst Du aber nicht, was in der Firma abgeht, wo ich arbeite.
Die Hasstiraden militanter Nichtraucher kannst Du hier zwecks Studium
jeden Tag in der Raucherecke(!) beobachten.
Wenn man das nicht so verbissen betrachtet, dann ist es wie eine
wunderbare Realsatire, wo man sich täglich drüber kaputtlachen kann.
Die merken selber nicht mehr, dass sie in ihrem zügellosen Eifer von
Belehrungen und Warnungen eine prima Karikatur ihrer selbst abgeben.
Da werden in Stufe 1 die Raucher auf dem Weg zum abgetrennten
Raucherraum mit ein paar blöden Sprüchen willkommen geheissen.
In Stufe 2 beweihräuchern sich die militanten Nichtraucher ein wenig
selber, dass sie entweder:
a) eine so starke Persönlichkeit haben
b) viel schlauer sind, wegen des gesparten Geldes
c) viel gesundheitsbewusster leben
In Stufe 3 werden dann noch die anderen gesunden Aktivitäten
angepriesen, wobei man sich gegenseitig auf die Schulter klopft. Der
eine isst nur noch ganz selten Fleisch und wenn dann nur ganz mageres
und schon gar nicht aus dem Supermarkt, sondern nur direkt bei dem
einen Bauern, der noch selber schlachtet und blah…blah…blah…
In Stufe 4 bemerken aber diese beiden Personen, dass sie mittlerweile
alleine draussen stehen und gehen ebenfalls in das abgetrennte
Raucherzimmer. Schliesslich hat ja keiner der Raucher etwas von ihren
Selbstbelobigungen und Belehrungen mehr mitbekommen. Schweinerei,
wozu hat man sich denn den Mund fusselig geredet. Das reicht jetzt
aber! Diese Raucher sind aber auch dermassen von intollerant, dass
sie sich nicht einmal die guten Ratschläge anhören.
Jetzt kann der Höhepunkt des Grotesken beginnen mit Stufe 5:
Die beiden sind jetzt ebenfalls im Raucherzimmer, hüsteln erstmal 2-3
mal provokativ, fuchteln mit den Händen herum, um den Rauch
wegzuwedeln und fangen an mit Sätzen wie: “Boaah, ist hier wieder
eine schlechte Luft” oder “Könnt Ihr nicht mal ein Fenster
aufmachen?”. Beliebt ist auch die rhetorische Frage: “Wie könnt ihr
das eigentlich selbst aushalten?”. Diese Frage ist genauso
intelligent, wie wenn ich einen Marathonläufer frage, wie er das
aushält 42Km zu laufen: Training, jahrelanges Training! Aber zurück
zu unseren beiden Freunden, denn nach dieser kurzen Einleitung geht
es über zur letzten Stufe:
Stufe 6. Jetzt muss man zwar Passivrauchen, aber ein Opfer muss man
auch bringen, schliesslich können die Raucher jetzt nicht mehr
fliehen. Wie ein in die Enge getriebenes Tier kauern sie herum und
sind schutzlos den Anfeindungen der beiden militanten Nichtrauchern
ausgesetzt. Hektisch wird an den Glimmstengeln gezogen, denn jeder
weiss, was jetzt kommt und zittert innerlich vor Furcht: Wieder
werden die Asse “Lungenkrebs”, “Raucherbein” oder “Herzinfarkte”
gezogen. Gewonnen! Dieses mal mit der Gewissheit, dass die Worte
gehört wurden. Aber da kommt die Erlösung: 10:30 Uhr. Die
Frühstückspause ist vorbei. Die beiden kehren zufrieden, in ihr Büro
zurück. Man hat es wieder geschafft und es ja schliesslich nur gut
gemeint. Ärgerlich ist nur, dass die Klamotten wieder so nach Rauch
stinken, aber das ist ja die Schuld dieser intolleranten,
rücksichtslosen und unbelehrbaren Raucher. Denen werden wir aber
morgen was erzählen …

Rauchen in Zügen - Rauchen ist todschick

> Es gab mal vor einiger Zeit eine Studie, nach der ein
> volkswirtschaftlicher Schaden in Höhe von 35 Milliarden Euro
> entstehen würde, wenn alle Raucher in Deutschland plötzlich aufhören
> würden zu rauchen.
Und wieviel würde das Gesundheitswesen einsparen können, wenn es
keinen einzigen Raucher mehr in Deutschland gäbe? Ich vermute mind.
dieselbe Summe.
> Also ich kann wirklich nicht verstehen, warum man überhaupt Kampagnen
> gegen das Rauchen unternimmt. In öffentlichen Verkehrsmitteln ist
> sowieso Rauchverbot (bis auf einzelne ausgewiesene Raucherabteile in
> Fernzügen)
Wo hast du denn das her? Bisher hatte noch jeder Zug in den ich
eingestiegen bin ein oder mehrere Raucherabteile bzw -wägen. Egal ob
RB/RE/IC/EC (ICE bin ich noch nicht gefahren). Einzige Ausnahme: Wenn
der Zug so klein ist daß er nur aus einem Triebwagen und einem
Passagierwagen besteht, dann gibts oft kein Raucherabteil.
> Ansonsten wäre ich eher dafür, eine Prämie auszugeben, wenn ein
> Raucher das Rentenalter nicht erreicht hat. Aber leider hat der
> Raucher dann keine Gelegenheit mehr, das Geld zu verwenden…
Aber die Erben :-)

Und so kann man dem Rauchen sogar noch etwas Gutes abgewinnen. - Rauchen ist todschick

> > Ich kann nicht verstehen, warum man überhaupt etwas gegen Raucher
> > unternimmt.
> Das hab ich mich auch schon gefragt.
>
> Weshalb also werden diese massiven Kampagnen gefahren?
>
> Keine Ahnung! Aber hier etwas für die Verschwörer unter uns
> (übernehme keine Garantie für die seriösität der Theorie)
>
> Die Stoffe in den Zigaretten machen aufmüpfig! Klingt jetzt albern,
> aber der Raucher scheint als Untertan weniger manipulierbar, weniger
> massenmensch (obwohl, wenn ich mir so manchen Raucher ansehe),
> weniger beugsam und fügsam zu sein. Aufmüpfig eben.
Ja, so ist er: Der gesunde, lachende, herrlich unabhängige, freie,
sportlich aktive, muskelbepackte Raucher. Ich stelle fest, die
Werbung hat doch recht. Sie hat aber leicht untertrieben, hat uns
bisher verschwiegen, daß er auch noch kritisch, unbeugsam, wachsam,
nonkonform ist. Ein hehres Beispiel für alle Nichtraucher.
So fügt sich doch am Ende alles wieder zum Guten.

Rauchen ist die Hauptursache für Statistiken - Rauchen ist todschick

Seid ihr wieder trollighier…
Erst mal: kann man rauchen genießen?
JA, man kann.
Gibt nix besseres nach einem richtig fetten Essen, und zum Kaffee!!
Eine Theorie hat sich auch wieder bestätigt: Ex-Raucher sind die
militantesten Nicht-Raucher. Und sorry, aber einige hier, die es
nicht hören wollen und mit dem Rauchen aufgehört haben sind IMMER
NOCH krank (scheinbar macht der Entzug was krasses mit der Psyche
oder sie waren schon vorher so, vieleich wegen der Anti-Depressiva
nicht aufgefallen, wer weiss…).
In wiefern es leicht oder schwer ist mit einer Sucht aufzuhören ist
eine sehr individuelle Sache. Der eine kann das Rauchen von heute auf
morgen stecken, der andere kommt in 10 Jahren nicht von seiner
Schokoladen-Sucht weg. So leid es mir für den hier versammelten, so
gerne verallgemeinernden Mob auch tut.
Wie Hemmingway(?) es gesagt hat: Mit dem rauchen aufzuhören ist das
leichteste auf der Welt… das hab ich schon 1000 mal gemacht.
Ich hab’s auch mal wieder gesteckt… besser is das ;) So, jetzt macht weiter mit euren Hass-Postings. Ob als Rauch-
Antidepressiva- oder Freitags-Ersatz ? schönes Wochenede, sonst
rauchts.
McM