Intoleranz und ihre Ursachen - Rauchen ist todschick
rauchenint keine sinnvolle Diskussion zu dem Thema zu geben.
> Ausser militant/makabren Anfeindungen.
>
> Rauchen als Sucht ist keine schöne Sache.
> Trinken ” ————————–”
> Essen ” ————————–”
> Arbeiten ” ————————–”
> [……]
>
>
> Die intolerantesten Menschen finden sich immer noch im
> Nichtraucherlager.
Meine Güte, woher kommt das wohl? Nichtrauchen hat bisher noch keine
unbeteiligten Leute gestört, Rauchen dagegen schon und in sehr
erheblichem Umfang. Ich gebe ja zu daß sich Nichtraucher bei diesem
Thema bisweilen im Ton vergreifen, aber du mußt auch sehen woher das
dann kommt. Als Beispiel schidere ich hier einmal eine Situation, die
ich vor ein paar Jahren hier in Augsburg erlebt habe:
Open-Air-Veranstaltung auf dem Rathausplatz, der Platz ist
rammelvoll, die Leute stehen dicht gedrängt. Direkt neben mir zünden
trotz des Gedränges ein paar Jugendliche ihre Kippen an. Ich frage
sie freundlich, ob sie das angesichts des Gedränges und der
Unmöglichkeit Abstand zu halten und den Rauchschwaden zu entgehen
nicht auf nach der Veranstaltung verschieben könnten (Die
Veranstaltung dauerte ca. 1 1/2 Stunden, und das war auch so
angekündigt). Reaktion: Einige lachen, andere meinen “So ein
Spießer!”. Die Kippe hat keiner ausgemacht. Und nun verrate mir mal
wie man da noch besonders freundlich und tolerant gegenüber Rauchern
sein soll.
> Aber alleine die Klassifizierung an sich ist schon schei**e.
> Für mich gibt es nur Geniesser und Nicht-Geniesser. Und das gilt für
> Raucher wie für Nichtraucher.
Ach ja. Und ein genießender Nichtraucher ist für dich also einer, der
sich bereitwillig von Rauchern zuqualmen läßt? Komische Logik.
> Kostruktive Beiträge habe ich hier fast nirgendwo gefunden.
Siehe oben, das hat durchaus seine Gründe.
> DAS erklärt, warum in Deutschland der Boden für Faschismus immer noch
> so geeignet ist. Denn man braucht eigentlich nur eine Sache als
> genügend schlecht (oder ‘unvölkisch’) hinzustellen, schon findet sich
> eine Mehrheit, die bereitwillig draufhaut.
Rauchen braucht man nicht als schlecht hinzustellen, es IST schlecht.
Im übrigen: Eigentlich müßten Raucher jeden Tag dankbar sein für die
Privilegien, die sie hier in Deutschland leider noch genießen
(anstatt sich ständig über Intoleranz zu beklagen). In den USA und
Frankreich gilt ganz klar: Geraucht werden darf im Freien (und selbst
da gibt es teilweise schon Restriktionen) und in den eigenen vier
Wänden, sonst nirgendwo. Und die Menschen dort überleben es
komischerweise trotzdem.
>
> Schade.
>
> Dr.Goebel
>
> P.S.
> Ich finde die Zigarettenindustrie auch nicht OK. Aber man muss nicht
> bei Philip Morris kaufen. Es gibt _immer_ Alternativen.
Ja. Nämlich gar keine Zigaretten kaufen und das Rauchen aufgeben.
> Ach - bevor ich’s vergesse: Ich rauche ca. 3-5 Selbstgedrehte /
> Woche.
> Und jetzt steinigt mich;-)
Markus
[…] gekauft - ist soundso äußerst praktisch. Gurke stets aufgelafen, leuchtet hübsch, immer in Griffweite, und man kann wunderbar telefonieren - außer auf der Autobahn, da isses zu laut, aber da kann mans […]