aucherdiskriminierung.eu/?p=179″>rauchener wieder diese Sticheleien alla
> “Freiheit ja so wahnsinnig wichtig” …
> Bitte zeige mir, wo es mir auf meine “Freiheit” auf Kosten anderer
> ankommt?
du fühlst dich durch Verkehrsschilder gegängelt, du betrachtest sie als
eigentlich unzulässigen Eingriff in deine persönliche Freiheit.
Jedenfalls habe ich deinen Text so verstanden
> > ist und sie natürlich aus deiner Sicht über der Freiheit
> > deiner Mitbürger und natürlich erst recht über dem Recht deiner
> > Mitmenschen auf körperliche Unversehrtheit steht.
> Bitte zeige mir, wo mir meine [von Dir unterstellte] “Freiheit”
> wichtiger als “dem Recht [meiner] Mitmenschen auf körperliche
> Unversehrtheit” ist, bzw. wo diese Aussage getaetigt wurde..
die Aussage wurde nicht getätigt. Jedoch hast du so schön gegen
Tempolimits zu plädieren versucht, daß ich davon ausgegangen bin, daß
dir auch die Gesundheit deiner Mitmenschen weniger am Herzen liegt als
deine Freiheit das Gaspedal durchzutreten. Falls das ein irrtum
meinerseits sein sollte, bitte ich das zu entschuldigen
> > Dummerweise ist ein Verfassungsgrundsatz in Demokratien, daß die
> > Freiheit des Einzelnen da aufhört, wo sie die Freiheit eines
> anderen tangiert.
> Ich kenne mich im Grundgesetz aus. Danke. Aber was soll dieser
> Exkurs in Recht?
dir klarmachen, daß es außer dir auch noch andere Verkehrsteilnehmer
gibt, und daß deren rechte nicht unwichtiger sind als deine Freiheiten
> > Das heißt, wenn du deine Freiheit ausnutzen willst, droht der
> > Staat zu recht mit Konsequenzen. Ob du aber diese Konsequenzen
> > trägst oder es durch eine vernünftige Fahrweise gar nicht erst zu
> > einem Eingreifen des Staates kommen läßt, ist _deine_
> > Entscheidung.
> Dies ist eine einseitige Darstellung der Dinge. Nicht immer
> bedeutet schneller fahren “ruecksichtslos und unangepasst, ohne
> vorrausschauendes Handeln”….
Nein? Nenne mir bitte ein Beispiel für eine sinnvolle und notwendige
Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit
> > Du trägst die Verantwortung für deine Fahrweise, nicht der
> > Verkehrsminister und nicht der Mensch, der die
> >Verkehrsüberwachung durchführt
> Was will mir dieser Mensch sagen? - Ist das das kleine Einmaleins
> des Lebens?
Ja. Du bist für dein Tun verantwortlich, genauso wie ich für meins.
> Schreibe Dir bitte ein Plakat “Menschen, Ihr seid fuer euer Tun
> verantwortlich, also achtet auf Euer Tun” und stelle Dich damit in
> eine Fussgaengerzone Deiner Wahl!
würde nicht viel bringen, die meisten Fußgänger nehmen einigermaßen
verantwortungsvoll am Verkehrsgeschehen teil und selbst die anderen
sind für ihre Umwelt weniger gefährlich als der unvernünftige
Autofahrer
> > > Ich koennte ja auch zu Fuss gehen.
> > Könntest du auch
> Einfache Loesungen fuer einfache Leute?
wenn du dich als “einfach” betrachten möchtest, bitte
> > > … leider geht das eben nicht ohne grossen Aufwand!
> > ach du ärmster. Und für deine Bequemlichkeit dürfen natürlich ein
> > paar Kinder, Rentner, Fußgänger geopfert werden. Und wenn der
> > Staat dazu nicht bereit ist, beschränkt er deine Freiheit. Jaja
> Aha. Argumentativ sehr schoen.
ja, ich weiß. Aber du soltest “schlechte Rhetorik für Anfänger” noch
einmal besuchen, denn die Sache mit dem zweiten Schild war argumentativ
nicht so der Bringer
> Ich werden ab heute und nach diesen schweren Worten ohne ein
> schlechtes Gewissen nicht mehr einkaufen fahren koennen.
Dein Problem. Von mir aus kannst du mit gutem Gewissen einkaufen
fahren, wenn du dabei nicht mit 80 km/h an irgendwelchen kitas oder
Schulen vorbeibretterst und dich auch sonst einigermaßen an die
Spielregeln hältst
> Ich werde taeglich eine Gedenkminute einlegen fuer all die Opfer,
> die nur aus purer Bequemlichkeit nicht vom Dorf 5 km in die Stadt
> laufen wollen oder per Fahrrad fahren.
5 km. Das ist ja wirklich eine wahnsinnig große Strecke. Da braucht man
ja einfach ein Auto. 5 ganze Kilometer, die ist man ja locker in 10
Minuten (also schneller als du am Zielort einen Parkplatz findest) mit
dem Fahrrad gefahren. 5 Kilometer. Endlich eine sinnvolle Anwendung
dafür, neben 80 kg Mensch noch 1200 kg Stahl zu bewegen. Ja, das hat
mich überzeugt.
> Ich finde es sowieso unerhoert: z.B. Alleinerziehende Muetter mit 2
> Kindern fahren doch tatsaechlich mit dem Auto zum Einkaufen!! -
weißt du, wenn alle Autofahrer so fahren würden wie diese
alleinerziehenden Mütter mit 2 Kindern, dann wäre die Welt etwas
heiler. Die alleinerziehende Mutter fährt nämlich in der Regel sehr
verantwortungsvoll.
> > > Schoen, wenn man schnell die Notwendigkeiten des alltaeglichen
> > > Lebens so einfach argumentativ auszuschalten versucht!
> > Zu schnell fahren und dadurch andere Menschen gefährden ist
> > _keine_ Notwendigkeit des alltäglichen Lebens.
> Unsere Gesellschaft (z.B. auf dem Land) hat sich dahingehend
> entwickelt, dass das Auto ein MUSS wurde.
Das Auto ist kein unbedingtes Muß. Aber selbst wenn es das wäre, dir
ging es darum, zu schnell fahren zu müssen. Und diesen zwang könnte ich
selbst dann nicht erkennen, wenn Autofahren ein Muß wäre
> Keine Tante Emma-Laeden sorgen eben fuer ein erhoehtes Beduerfnis
> nach einem Transportmittel…
Richtig. Und von Autos verschmutzte, zugeparkte, laute Innenstädte
erst. Da _muß_ man ja ins Umland ziehen. und dann mit dem Auto in die
Innenstadt fahren, um den noch verbliebenen Innenstadt-bewohnern das
Leben zu verschönern, damit diese auch aufs Land ziehen, … (hier
beginnt ein rekursiver prozeß)
> Und danke wieder fuer den argumentativen Kurzschluss schneller
> fahren = “schnell fahren” = “Menschen gefaehrden”
Schneller fahren als erlaubt erhöht die gefahr für deine Mitbürger.
Darum gehts hier. Nicht darum, wenn 50 km/h erlaubt sind nur 25 zu
fahren, weil das ungefährlicher sei
> > Noch nicht einmal das Autofahren an sich ist eine Notwendigkeit
> > (die meisten Bewohner dieses Landes besitzen kein Auto und leben
> > trotzdem)
> Dann schau Dir mal die Abhaengigkeiten von Automobilen insgesamt
> an.
jaja. Jeder 2. Arbeitplatz (in Kliniken?) oder wie war das?