Rauchen - Ich sterbe gerade unter großen Schmerzen

rauchennfache Gegenmaßnahme: Mit dem Rauchen aufhören, dass brauchst Du
> ihn nicht zu zahlen.
>
Warum sollte ich? Rauchen ist nicht nur Suchtmittel, sondern auch
Genussmittel. Nach einem anstrengenden, aufregenden Tag, ein, zwei
(ich rauche cirka 10 Kippen am Tag) Zigaretten (gerna auch spezielle ;-) in geselligem Kreise ist eine sehr, sehr relaxte Angelegenheit.
>
> Hör auf zu rauchen, dann kannst Du auch 5* pro Jahr nach “Malle”
> fliegen und abfeiern.
>
Ich will garnicht nach Malle.
>
> Selbst schuld, warum verrauchst Du auch Dein Geld?
>
siehe oben
>
> Hör auf zu Rauchen, dann kann Rauchen nicht Dein Leben verkürzen und
> die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Du die Rente geniessen kannst.
> Auf jeden Fall kannst Du durch das Unterlassen von Rauchen Geld
> sparen. Werf einfach jedesmal, wenn Du eine Packung brauchst, das
> Geld in einen Topf oder bring es zur Bank oder lege es in Aktien an.
> Wenn Du es bis zur Rente schaffst, hast Du vielleicht mehr.
>
Bank? Aktien? Nene, ich muß doch an meine Moral denken. Nachher
leihen die mein Geld an Shell und die investieren das in eine
infrastrukturell-schwache Region in einem
an-bodenschätzen-reichen-Land in der dritten Welt.
>
> Zuviel Teer in der Lunge???
nee, geht noch.
rog2002 - selbstdrehender wenigraucher

Rauchen macht ABHÄNGIG! - Die letzte Zigarette

rauchenn hört, ist die Tabaksteuer inzwischen die viertlukrativste
Steuerquelle. Damit ist der Staat vom Tabak und den Zigaretten
stärker abhängig als mancher Hobbydealer vom Vertrieb seines Stoffs.
Der Staat hängt an der Banderole und entspechend intensiv gestaltet
er die Strafverfolgung von Leuten, die nicht einsehen, dass er sooo
immens daran verdient. Der Staat setzt ganze Heerscharen von Beamten
ein, deren berufliche Lebensaufgabe in nichts weiter besteht, als die
Steurquelle zu sichern. Dafür faseln dann alle Staatsorgane und
Mainstream-Medien vom “internationalen Verbrechen” … Der Steuer-
und Gebührenzahler kommt für diese Verfolgungs- und auch
Propaganda-Kosten unbesehen auf.
Bei dieser Sachlage kann man jede Wette eingehen: das Rauchen wird in
Deutschland nicht wirklich verboten! Die Raucher sollen aber
besonders dankbar sein, dass sie dürfen und sollen dafür jeden Preis
freudig in Kauf nehmen.
Wann endlich verzichten die Raucher darauf, zu akzeptieren, dass es
beim Eichel qualmt, wenn sich jemand eine Zigarette ansteckt?
Onliner
[Seit 3 Jahren Nichtraucher, davor Kettenraucher gewesen]

Re: Rauchen (Teil 2) - Jahreswechsel: Handy-Verbot am Steuer

aucherdiskriminierung.eu/?p=179″>rauchener wieder diese Sticheleien alla
> “Freiheit ja so wahnsinnig wichtig” …
> Bitte zeige mir, wo es mir auf meine “Freiheit” auf Kosten anderer
> ankommt?
du fühlst dich durch Verkehrsschilder gegängelt, du betrachtest sie als
eigentlich unzulässigen Eingriff in deine persönliche Freiheit.
Jedenfalls habe ich deinen Text so verstanden
> > ist und sie natürlich aus deiner Sicht über der Freiheit
> > deiner Mitbürger und natürlich erst recht über dem Recht deiner
> > Mitmenschen auf körperliche Unversehrtheit steht.
> Bitte zeige mir, wo mir meine [von Dir unterstellte] “Freiheit”
> wichtiger als “dem Recht [meiner] Mitmenschen auf körperliche
> Unversehrtheit” ist, bzw. wo diese Aussage getaetigt wurde..
die Aussage wurde nicht getätigt. Jedoch hast du so schön gegen
Tempolimits zu plädieren versucht, daß ich davon ausgegangen bin, daß
dir auch die Gesundheit deiner Mitmenschen weniger am Herzen liegt als
deine Freiheit das Gaspedal durchzutreten. Falls das ein irrtum
meinerseits sein sollte, bitte ich das zu entschuldigen
> > Dummerweise ist ein Verfassungsgrundsatz in Demokratien, daß die
> > Freiheit des Einzelnen da aufhört, wo sie die Freiheit eines
> anderen tangiert.
> Ich kenne mich im Grundgesetz aus. Danke. Aber was soll dieser
> Exkurs in Recht?
dir klarmachen, daß es außer dir auch noch andere Verkehrsteilnehmer
gibt, und daß deren rechte nicht unwichtiger sind als deine Freiheiten
> > Das heißt, wenn du deine Freiheit ausnutzen willst, droht der
> > Staat zu recht mit Konsequenzen. Ob du aber diese Konsequenzen
> > trägst oder es durch eine vernünftige Fahrweise gar nicht erst zu
> > einem Eingreifen des Staates kommen läßt, ist _deine_
> > Entscheidung.
> Dies ist eine einseitige Darstellung der Dinge. Nicht immer
> bedeutet schneller fahren “ruecksichtslos und unangepasst, ohne
> vorrausschauendes Handeln”….
Nein? Nenne mir bitte ein Beispiel für eine sinnvolle und notwendige
Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit
> > Du trägst die Verantwortung für deine Fahrweise, nicht der
> > Verkehrsminister und nicht der Mensch, der die
> >Verkehrsüberwachung durchführt
> Was will mir dieser Mensch sagen? - Ist das das kleine Einmaleins
> des Lebens?
Ja. Du bist für dein Tun verantwortlich, genauso wie ich für meins.
> Schreibe Dir bitte ein Plakat “Menschen, Ihr seid fuer euer Tun
> verantwortlich, also achtet auf Euer Tun” und stelle Dich damit in
> eine Fussgaengerzone Deiner Wahl!
würde nicht viel bringen, die meisten Fußgänger nehmen einigermaßen
verantwortungsvoll am Verkehrsgeschehen teil und selbst die anderen
sind für ihre Umwelt weniger gefährlich als der unvernünftige
Autofahrer
> > > Ich koennte ja auch zu Fuss gehen.
> > Könntest du auch
> Einfache Loesungen fuer einfache Leute?
wenn du dich als “einfach” betrachten möchtest, bitte
> > > … leider geht das eben nicht ohne grossen Aufwand!
> > ach du ärmster. Und für deine Bequemlichkeit dürfen natürlich ein
> > paar Kinder, Rentner, Fußgänger geopfert werden. Und wenn der
> > Staat dazu nicht bereit ist, beschränkt er deine Freiheit. Jaja
> Aha. Argumentativ sehr schoen.
ja, ich weiß. Aber du soltest “schlechte Rhetorik für Anfänger” noch
einmal besuchen, denn die Sache mit dem zweiten Schild war argumentativ
nicht so der Bringer
> Ich werden ab heute und nach diesen schweren Worten ohne ein
> schlechtes Gewissen nicht mehr einkaufen fahren koennen.
Dein Problem. Von mir aus kannst du mit gutem Gewissen einkaufen
fahren, wenn du dabei nicht mit 80 km/h an irgendwelchen kitas oder
Schulen vorbeibretterst und dich auch sonst einigermaßen an die
Spielregeln hältst
> Ich werde taeglich eine Gedenkminute einlegen fuer all die Opfer,
> die nur aus purer Bequemlichkeit nicht vom Dorf 5 km in die Stadt
> laufen wollen oder per Fahrrad fahren.
5 km. Das ist ja wirklich eine wahnsinnig große Strecke. Da braucht man
ja einfach ein Auto. 5 ganze Kilometer, die ist man ja locker in 10
Minuten (also schneller als du am Zielort einen Parkplatz findest) mit
dem Fahrrad gefahren. 5 Kilometer. Endlich eine sinnvolle Anwendung
dafür, neben 80 kg Mensch noch 1200 kg Stahl zu bewegen. Ja, das hat
mich überzeugt.
> Ich finde es sowieso unerhoert: z.B. Alleinerziehende Muetter mit 2
> Kindern fahren doch tatsaechlich mit dem Auto zum Einkaufen!! -
weißt du, wenn alle Autofahrer so fahren würden wie diese
alleinerziehenden Mütter mit 2 Kindern, dann wäre die Welt etwas
heiler. Die alleinerziehende Mutter fährt nämlich in der Regel sehr
verantwortungsvoll.
> > > Schoen, wenn man schnell die Notwendigkeiten des alltaeglichen
> > > Lebens so einfach argumentativ auszuschalten versucht!
> > Zu schnell fahren und dadurch andere Menschen gefährden ist
> > _keine_ Notwendigkeit des alltäglichen Lebens.
> Unsere Gesellschaft (z.B. auf dem Land) hat sich dahingehend
> entwickelt, dass das Auto ein MUSS wurde.
Das Auto ist kein unbedingtes Muß. Aber selbst wenn es das wäre, dir
ging es darum, zu schnell fahren zu müssen. Und diesen zwang könnte ich
selbst dann nicht erkennen, wenn Autofahren ein Muß wäre
> Keine Tante Emma-Laeden sorgen eben fuer ein erhoehtes Beduerfnis
> nach einem Transportmittel…
Richtig. Und von Autos verschmutzte, zugeparkte, laute Innenstädte
erst. Da _muß_ man ja ins Umland ziehen. und dann mit dem Auto in die
Innenstadt fahren, um den noch verbliebenen Innenstadt-bewohnern das
Leben zu verschönern, damit diese auch aufs Land ziehen, … (hier
beginnt ein rekursiver prozeß)
> Und danke wieder fuer den argumentativen Kurzschluss schneller
> fahren = “schnell fahren” = “Menschen gefaehrden”
Schneller fahren als erlaubt erhöht die gefahr für deine Mitbürger.
Darum gehts hier. Nicht darum, wenn 50 km/h erlaubt sind nur 25 zu
fahren, weil das ungefährlicher sei
> > Noch nicht einmal das Autofahren an sich ist eine Notwendigkeit
> > (die meisten Bewohner dieses Landes besitzen kein Auto und leben
> > trotzdem)
> Dann schau Dir mal die Abhaengigkeiten von Automobilen insgesamt
> an.
jaja. Jeder 2. Arbeitplatz (in Kliniken?) oder wie war das?

Re: Rauchen (Teil 2) - Jahreswechsel: Handy-Verbot am Steuer

:
> würde nicht viel bringen, die meisten Fußgänger nehmen einigermaßen
> verantwortungsvoll am Verkehrsgeschehen teil und selbst die anderen
> sind für ihre Umwelt weniger gefährlich als der unvernünftige
> Autofahrer
Ahh ja. Und deshalb gehen die Fussgänger in München permanent bei rot
über die Ampel und regen sich dann noch auf, dass man Sie anhupt. Genau
wie die Mama mit ihrem Kind die ich letztens beinahe überrollt habe.
Rote Ampel, Mama nimmt ihr Kind an die Hand und geht rüber. Jaja, sehr
verantwortungsvoll. Was passiert wenn Mutti das macht ? Nix. 20 Mark
Verwarnungsgeld. Was passiert wenn einem Autofahrer das passiert ?
Genau. 500 Mark und 4 Wochen Führerscheinentzug. Ach ja, jetzt kommt
wohl wieder das Totschlagargument GEFÄHRDUNGSPOTENTIAL..
> > > > Ich koennte ja auch zu Fuss gehen.
> > > Könntest du auch
> > Einfache Loesungen fuer einfache Leute?
>
> wenn du dich als “einfach” betrachten möchtest, bitte
Na ja, damit warst wohl eher Du gemeint :) > > Ich werde taeglich eine Gedenkminute einlegen fuer all die Opfer,
> > die nur aus purer Bequemlichkeit nicht vom Dorf 5 km in die Stadt
> > laufen wollen oder per Fahrrad fahren.
>
> 5 km. Das ist ja wirklich eine wahnsinnig große Strecke. Da braucht
> man
> ja einfach ein Auto. 5 ganze Kilometer, die ist man ja locker in 10
> Minuten (also schneller als du am Zielort einen Parkplatz findest)
> mit
> dem Fahrrad gefahren. 5 Kilometer. Endlich eine sinnvolle Anwendung
> dafür, neben 80 kg Mensch noch 1200 kg Stahl zu bewegen. Ja, das
> hat
> mich überzeugt.
ACh daher weht der Wind! Hör mal, die Luft die aus meinem Auspuff
kommt, ist teilweise sauberer als die Angesaugte. Also komm bitte nicht
damit. Und 5 km sind NICHT für jeden auf dem Fahrrad zu bewältigen.
Wenn Du als A-loser kein Geld fürs Auto hast und natürlich auch
nirgends hin musst (warum auch) dann ist das dein Problem. Aber versuch
hier nicht deinen Sozialneid und dein eigenes Versagen hinter
vorgeschobenen Umweltschutzgründen zu verstecken.
> weißt du, wenn alle Autofahrer so fahren würden wie diese
> alleinerziehenden Mütter mit 2 Kindern, dann wäre die Welt etwas
> heiler. Die alleinerziehende Mutter fährt nämlich in der Regel sehr
> verantwortungsvoll.
Hmm. Klar. Na, in meinem kleinen Mikrokosmos sieht das ganz anders aus.
Da bringt die Mama ihre Blagen zur SChule und dann wird stoff gegeben
dass der kleine Panda nur so qualmt - ihre Kinder sind ja gut weg…
> Richtig. Und von Autos verschmutzte, zugeparkte, laute Innenstädte
> erst. Da _muß_ man ja ins Umland ziehen. und dann mit dem Auto in
> die
> Innenstadt fahren, um den noch verbliebenen Innenstadt-bewohnern
> das
> Leben zu verschönern, damit diese auch aufs Land ziehen, … (hier
> beginnt ein rekursiver prozeß)
Verschmutzte Innenstädte. Red doch nicht so ein Blech. Unsere Städte
sind die reinsten Luftkurorte.
> jaja. Jeder 2. Arbeitplatz (in Kliniken?) oder wie war das?
Ohh. Du glaubst dieser Spruch kommt von der Autolobby und entbehrt
jeglicher Grundlage ? Dann schau doch mal in GEO 4/99 nach, da ist ein
schöner Artikel über selektive Wahrnehmung :)

Re: Rauchen (Teil 2) - Jahreswechsel: Handy-Verbot am Steuer

:
>
> > mf (Martin.Friese@topmail.de) schrieb am 2. Januar 2001 14:42:
> >
> Ich finde die These von Martin auch etwas gewagt. Ich bin der
> Ansicht, dass alle Verkehrsteilnehmer nach den selben Regeln leben
> müssen.
Das
ist ja möglicherweise in Ordnung, nur kann man bei Autofahrern
_verlangen_ und _voraussetzen_ das sie die Regeln beherrschen, bei
Fußgängern, Kindern, Rentner, Hunden, Tieren nicht - Weil sie ja keine
_Erlaubnis_ brauchen um auf diese Arten am Verkehr teilzunehmen.
> Ich verstehe nicht, warum ein Autofahrer aus Prinzip teilschuld ist,
> wenn ein Fussgänger bei Rot über die Ampel läuft und auf der
> Kühlerhaube landet.
Weil er aufgrund seiner STVO Kompetenz damit rechnen muß das andere
diese Kompetenz nicht besitzen und er diese trotzdem nicht gefährden
darf.
Der _Verkehr_ ist ja auch nur eine Teilnutzung von vorallem
innerstädtischen Straßen…
ervin

Re: Rauchen (Teil 2) - Jahreswechsel: Handy-Verbot am Steuer

:
> Das ist ja möglicherweise in Ordnung, nur kann man bei Autofahrern
> _verlangen_ und _voraussetzen_ das sie die Regeln beherrschen, bei
> Fußgängern, Kindern, Rentner, Hunden, Tieren nicht - Weil sie ja
> keine
> _Erlaubnis_ brauchen um auf diese Arten am Verkehr teilzunehmen.
Richtig. Aber ich kann bei Fussgängern im Allgemeinen erwarten, dass
sie an einer roten Ampel stehenbleiben, genauso, wie sie von mir als
Autofahrer erwarten, dass ich es tue. Für Radfahrer gilt das Gleiche.
Und ich persönlich finde nicht, dass Kinder, denen diese elementaren
Regeln nicht vertraut sind, alleine auf die Strasse gehören.
> Weil er aufgrund seiner STVO Kompetenz damit rechnen muß das andere
> diese Kompetenz nicht besitzen und er diese trotzdem nicht
> gefährden
> darf.
Wenn ich von jemandem nicht erwarten kann, dass die grundlegenden
Verkehrsregeln kennt, warum ist er dann überhaupt “Verkehrsteilnehmer”?
Warum darf ein Fahrradfahrer auf der Strasse fahren, wenn er keine StVO
Kompetenz besitzt?
Ich fordere lediglich, dass die Verkehrsregeln für alle, am Verkehr
teilnehmenden Parteien, gleich ausgelegt werden. Es kann nicht angehen,
dass ein Fahrradfahrer, der mir die Vorfahrt nimmt, auch noch rechtlich
zum Opfer wird. Ich weiss nicht, wie die Stadt aussieht, in der Du
wohnst, aber wir haben hier Viertel, in denen bleibst Du entweder ganz
stehen oder Du riskierst es, einen Fahrradfahrer auf der Haube zu
haben. Ob Du Vorfahrt hast oder nicht. Und das kann nicht sein.
Dirk

Re: Rauchen (Teil 2) - Jahreswechsel: Handy-Verbot am Steuer

:
>
> Der Fußgänger, der bei rot über die Kreuzung rennt, gefährdet in
> erster Linie sich selbst. Der Autofahrer, der bei rot mit überhöhter
> Geschwindigkeit über die Kreuzung rennt, gefährdet in erster Linie
> andere
>
> > Ich verstehe nicht, warum ein Autofahrer aus Prinzip teilschuld
> > ist, wenn ein Fussgänger bei Rot über die Ampel läuft und auf der
> > Kühlerhaube landet.
>
> das verstehe ich auch nicht.
Ist doch schon mehrfach ausgeführt: Aufgrund des vielfach höheren
Gefährdungspotentials des KFZ (auch Rad) hat der Führer dafür Sorge zu
tragen das niemand vermeidbar in den Genuß kommt dieses
Gefährdungspotential auszunutzen.
Und um diese Systemimanente Betriebsgefahr minimal zu halten gibt es
die STVO, Geschwindigkeitsbegrenzungen und Handyverbot.
ervin

Re: Rauchen (Teil 2) - Jahreswechsel: Handy-Verbot am Steuer

:
>
> > Das ist ja möglicherweise in Ordnung, nur kann man bei
> > Autofahrern _verlangen_ und _voraussetzen_ das sie die Regeln
> > beherrschen, bei Fußgängern, Kindern, Rentner, Hunden, Tieren
> > nicht - Weil sie ja keine _Erlaubnis_ brauchen um auf diese Arten
> > am Verkehr teilzunehmen.
Ergänzung. und nicht Ihre STVO Kenntnisse nachweisen müssen…
> Richtig. Aber ich kann bei Fussgängern im Allgemeinen erwarten,
> dass sie an einer roten Ampel stehenbleiben, genauso, wie sie von
> mir als Autofahrer erwarten, dass ich es tue. Für Radfahrer gilt das
> Gleiche.
Ich denke da widersprichst Du Dir, entweder das eine oder das andere.
Das es Wünschenswert ist, dem stimme ich zu. Nur kann man es nicht
verlangen weil keine Infrastruktur, kein Staat und kein System in der
Lage ist die STVO jedem Verkehrsteilnehmer einzutrichtern…
Der Verkehrsraum ist öffentlicher Gemeinschaftsraum, dementsprechend
können wir in unserer Demokratie niemanden Verbieten sich dort
aufzuhalten. Wir können nur bestimmte Arten der Teilnahme
reglementieren.
Ist das verständlicher?
> Und ich persönlich finde nicht, dass Kinder, denen diese
> elementaren Regeln nicht vertraut sind, alleine auf die Strasse
> gehören.
1. Man kann nicht Kinder alle Regeln so eintrichtern, das sie immer und
strickt befolgt werden - dazu sind Kinder noch nicht tot genug -
Da die Straße öffentlicher Gemeinschaftsraum ist und nicht für
Autofahrer reserviert, dürfen und können sie das. Autofahrer haben sich
aufgrund des ihnen eigenen Gefährdungspotentials darauf zu achten.
Und das finde ich richtig so.
> > Weil er aufgrund seiner STVO Kompetenz damit rechnen muß das
> > andere diese Kompetenz nicht besitzen und er diese trotzdem nicht
> > gefährden darf.
>
> Wenn ich von jemandem nicht erwarten kann, dass die grundlegenden
> Verkehrsregeln kennt, warum ist er dann überhaupt
> “Verkehrsteilnehmer”?
Weil Kraftverkehr nicht die einzige Nutzung des öffentlichen Raumes
ist, und man niemandem verbieten kann jeden Raum zu meiden in dem
Straßenverkehr stattfindet.
> Warum darf ein Fahrradfahrer auf der Strasse fahren, wenn er keine
> StVO Kompetenz besitzt?
Weil das Gefährdungspotential um Größenordnungen geringer ist als das
eines Autofahrers ohne Kompetenz.
> Ich weiss nicht, wie die Stadt aussieht, in der Du
> wohnst, aber wir haben hier Viertel, in denen bleibst Du entweder
> ganz stehen oder Du riskierst es, einen Fahrradfahrer auf der Haube
> zu haben. Ob Du Vorfahrt hast oder nicht. Und das kann nicht sein.
Ich wohn in Weimar. Und hier ist es eher üblich das Autofahrer
Radfahrern die Vorfahrt nehmen als andersherum.
Es ging in meiner Argumentation nicht darum das Radfahrer das nicht zu
können brauchen, sondern darum das man es von vielen
Verkehrsteilnehmern nicht erwarten kann sich STVO konform zu verhalten.
Und das Radfahrer sich auch oft, insbesondere beim Licht, nicht an die
STVZO halten sehe ich auch täglich. Nur ist das kein Grund sinnvolle
Regelungen der STVO, wie Geschwindigkeitsbegrenzungen, außer kraft zu
setzen und die Durchsetzung von Regeln mittels Radarkontrollen als
Schikane abzutun. Es steckt mehr dahinter.
ervin

Re: Rauchen (Teil 2) - Jahreswechsel: Handy-Verbot am Steuer

rauchenf (Martin.Friese@topmail.de) schrieb am 2. Januar 2001 14:42:
> > > würde nicht viel bringen, die meisten Fußgänger nehmen
> > > einigermaßen verantwortungsvoll am Verkehrsgeschehen teil und
> > > selbst die anderen sind für ihre Umwelt weniger gefährlich als
> > > der unvernünftige Autofahrer
> > Ahh ja. Und deshalb gehen die Fussgänger in München permanent bei
> > rot über die Ampel und regen sich dann noch auf, dass man Sie
> > anhupt.
> Ich finde die These von Martin auch etwas gewagt.
Der Fußgänger, der bei rot über die Kreuzung rennt, gefährdet in erster
Linie sich selbst. Der Autofahrer, der bei rot mit überhöhter
Geschwindigkeit über die Kreuzung rennt, gefährdet in erster Linie
andere
> Ich bin der Ansicht, dass alle Verkehrsteilnehmer nach den selben
> Regeln leben müssen.
dieser Ansicht bin ich auch
> Ich verstehe nicht, warum ein Autofahrer aus Prinzip teilschuld
> ist, wenn ein Fussgänger bei Rot über die Ampel läuft und auf der
> Kühlerhaube landet.
das verstehe ich auch nicht.

Re: Rauchen (Teil 2) - Jahreswechsel: Handy-Verbot am Steuer

rauchen> > Ich werde taeglich eine Gedenkminute einlegen fuer all die
> > > Opfer, die nur aus purer Bequemlichkeit nicht vom Dorf 5 km in
> > > die Stadt laufen wollen oder per Fahrrad fahren.
> >
> > 5 km. Das ist ja wirklich eine wahnsinnig große Strecke. Da
> > braucht man ja einfach ein Auto. 5 ganze Kilometer, die ist man
> > ja locker in 10 Minuten (also schneller als du am Zielort einen
> > Parkplatz findest) mit dem Fahrrad gefahren. 5 Kilometer. Endlich
> > eine sinnvolle Anwendung dafür, neben 80 kg Mensch noch 1200 kg
> > Stahl zu bewegen. Ja, das hat mich überzeugt.
>
> Ach daher weht der Wind! Hör mal, die Luft die aus meinem Auspuff
> kommt, ist teilweise sauberer als die Angesaugte.
von anderen Automobilen verdreckte…
Und außerdem ist das im Falle CO2 sicher nicht der Fall.
> Und 5 km sind NICHT für jeden auf dem Fahrrad zu bewältigen.
Mir dem Auto kann ja auch nicht jeder umgehen…
> … Sozialneid …
Brauchst Du dein Auto für Dein soziales Selbstbewußtsein?
> vorgeschobenen Umweltschutzgründen zu verstecken.
Leider sind die Umweltschutzgründe nicht nur vorgeschoben sondern real.
ervin