Re: Also gut: Reden wir mal über das Rauchen - Domain-Urteil gegen Internet-Zigarettenh…

> Subjektiv mag Deine Ansicht stimmen, obwohl sie impliziert, dass
> Nichtraucher keine Genussmenschen sind, was völliger Humbug ist.
Wollte ich damit auch nicht sagen. Natürlich gibt es auch viele
nichtrauchende Genussmenschen.
> Rein wissenschaftlich lässt sich übrigens noch anführen, das Raucher ein
> stark reduziertes Geschmacksempfinden haben, da die Geschmacksnerven
> im Mund und die Geruchsrezeptoren aufgrund der Traktierung mit den
> Inhaltsstoffen von Tabakrauch nur bedingt und im Gegensatz zum
> Nichtraucher eingeschränkt funktionieren - er also ein anderes,
> subjektiv betrachtet weniger ausgeprägtes Genussempfinden hat.
Objektiv betrachtet wäre richtig. Der Raucher merkt ja nicht, daß ein
Nichtraucher mehr empfinden würde. Subjektiv genießt er also
gleichermaßen.
> Glaubst Du ernsthaft, dass Du das Risiko gleich setzen kannst? Ich
> empfehle Dir die Lektüre von Fachliteratur zum Thema. Selbst wenn es
> so wäre - was ich aus dem Bauch heraus bezweifle (ist nicht mein
> Fachgebiet) - dann ist dies weder Rechtfertigungsgrund loch
> Legitimation.
Ich denke, nach allem, was ich gelesen habe, und was in den 80ern
stark diskutiert wurde, daß der AKW-Mitarbeiter das deutlich höhere
Risiko hat.
(Leider redet da heute keiner mehr drüber, seit die Grünen zur
Mit-Regierungs-Partei degeneriert sind)
>
> BTW: Laut Arbeitsschutzgesetz hat jeder Arbeitnehmer das Recht,
> seinem Arbeitsplatz fern zu bleiben, wenn Gefahr für Leib und Leben
> besteht (genauer Wortlaut kann z.B. bei “bundesrecht.juris.de”
> nachgelesen werden.
Stimmt. Ändert aber nichts daran, daß manche Berufe nun mal
risikobehaftet sind.
Sprengkommando, Stuntman, Sicherheitsdienst, ja, sogar Fußballer.
Klar können die ihrer Arbeit fernbleiben. Nur dann haben sie keine
mehr.
Ich bleibe dabei: Es möge jeder selbst entscheiden, was er sich
zumutet.
>
> Eine andere Alternative wäre aber zum Beispiel das Experimentieren:
> Einführen von rauchfreien Tagen oder Abenden um die Kundschaft zu
> “konditionieren”, Nachfrage zu schaffen und neues Publikum
> anzulocken. Man könnte sowas am Anfang einmal pro Monat und bei
> Akzeptanz öfter machen - wäre doch auch ein Weg.
Das ist nun wirklich mal ne klasse Idee!
Schade, daß ich keine Kneipe mehr habe. Ich wäre dabei.
Ich bezweifle zwar nach wie vor den Erfolg einer solchen Aktion, aber
das gäbe auf jeden Fall verläßliche Ergebnisse.
Das solltest Du weiter propagieren.
Grüße,
Fairplay

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